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Der jetzt durch seinen gedeckten Umgang auffällige Turm weicht ab von seiner ursprünglichen Form, hat von seinem Barockstil etwas eingebüßt, ist aber durch seinen geometrischen Formenreichtum schöner geworden.
Stadt und Bürger waren gut bemittelt und so konnten die verheerenden Folgen der Feuersbrunst binnen eines Jahres beseitigt werden, was eine Jahresinschrift auf der großen Kuppel besagt. Das Projekt des jetzigen Turmes hätte angeblich ein Bruder des in Metzenseifen tätigen Lehrers Roman, der ein Architekt war, ausgearbeitet.

Die Kirche in der Poesie des P. Gallus
Unsere Kirche fand ihren Widerhall auch in der Poesie unseres Heimatdichters Peter Gallus in der Ballade "De metzenseifna Kiech". Nach derselben war am jetzigen Kirchplatz ein Sumpf, in welchem ein dreizehnköpfiger Drache hauste. Er war der Schrecken der Metzenseifner, denn er verspeiste nur Menschen.
Die Metzenseifner waren ratlos und konnten nichts zum Töten des Drachens ersinnen. Eine alte Schusterwitwe vereinbarte mit dem Bruder Tod, dem der Drachen auch ins Handwerk pfuschte, den Drachen zu töten, um für diesen Dienst vom irdischen Leben erlöst zu werden.
Aus dem Nachlass ihres Mannes fertigte sie eine Puppe aus Pech, kleidete diese in Metzenseifner Tracht und stellte sie am frühen Morgen in die Nähe des Sumpfes. Als der Drache erwachte und das vermeintliche Mädchen erblickte, verschlang er diese sogleich. Das Pech zertrieb den Drachen, der Sumpf trocknete aus und es entstand unser Kirchplatz.

Die Mariensäule
Auf dem Kirchplatz, der seit dem Jahre 1639 Marktplatz wurde, steht die Mariensäule aus dem 18. Jahrhundert. Sie enthält Statuen des Hl. Rochus, Schutzpatron vor Pest und Epidemien, des Hl. Florian, Schutzpatron vor Feuergefahr, und des Hl. Nepomuk, der auch als Schutzpatron der Hammerwerke und Wasseranlagen betrachtet wird.

Verfasst von Walter Bistika, 2006

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